In ihren Gemälden richtet Sarah Bogner (geb. 1980 in München, lebt in Wien) den Blick häufig auf Pferdedarstellungen, die jedoch nicht als naturalistische Abbildungen zu verstehen sind, sondern als Elemente innerhalb einer komplexen malerischen Struktur fungieren. Indem die Künstlerin Bildräume schafft, in denen sich figurative und abstrakte Elemente überlagern und gegenseitig ausbalancieren, untersucht sie die Beziehungen zwischen Form, Farbe und räumlicher Anordnung. Die Motive dienen dabei als Ausgangspunkte für ihre malerischen Prozesse, in denen Verdichtung, Überlagerung und Auflösung gleichermaßen wirksam werden.
Zentrales Element der Ausstellung ist ein großformatiges Gemälde, das eigens für den gesamten Ausstellungsraum im Erdgeschoss der Kebbel Villa entsteht. Die Arbeit tritt in einen Dialog mit weiteren Werken, in denen Bogner unterschiedliche Maßstäbe und Formate erprobt.
Eröffnung: 12.07.2026, 11 Uhr