Andrea Veselá

01.03.26 – 30.03.26
Partner: Künstler*innenhaus Dortmund, Nordrhein-Westfalen, DE

Andrea Veselá (*1991, Bratislava) untersucht in ihrer künstlerischen Praxis Fiktion als architektonischen Raum und fiktionale Strukturen als nicht-utopisch. Der Ausgangspunkt ist die Idee, dass Fiktion keine Flucht darstellt, sondern eine konstituierende Struktur ist, die den gebauten Kontext mitgestaltet. Veselás Werke agieren als Räume, in denen die für die Konzeption der Fiktion benötigte Zeit zugleich ihre Struktur selbst bildet. Sie arbeitet performativ – an der Schnittstelle von Fotografie, Gesang, Projektion, Skulptur und Text.

Ihre Arbeiten wurden bisher in München, Berlin, Lidice, Vlora-Radhime, Prishtina und Tiflis ausgestellt, wo sie von mehreren städtischen, staatlichen und öffentlichen Institutionen unterstützt wurden. 2025 realisierte sie im Rahmen von Public Arts München eine zeit- und ortsspezifische Sound-Intervention im ehemaligen Hauptsitz von Radio Free Europe in München. 2024 initiierte sie das Projekt , eine Serie von Ausstellungs- und Residenzstrukturen, die die Überquerung verschiedener Zeitzonen als ihren Modus Operandi für die Schaffung gemeinsamer internationaler Räume interpretiert.

Andrea Veselá ist Architektin (Diplom 2018, TUM) und studiert als Meisterschülerin von Olaf Nicolai (Diplom 2027, AdBK München). Sie lebt und arbeitet derzeit in München.

unbuilteggwhites.org
www.instagram.com/anndreaanna

(Foto © Tereza Koňaříková)

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