Adrianna Speer (geb. 1989) ist bildende Künstlerin und Dozentin und lebt in Ruston, Louisiana. Sie hat einen BFA der Louisiana State University und einen MFA der Louisiana Tech University, wo sie derzeit als Gastdozentin für Bildende Kunst tätig ist. Ihre Arbeiten wurden national und international an Orten wie Site: Brooklyn (New York), der Verum Ultimum Gallery (Oregon), der Baker University (Kansas), dem Red Springs Artspace (North Carolina), der Jag Gallery (Florida), der Las Lagunas Gallery (Kalifornien), der University of North Alabama und der Diderot Gallery in Frankreich ausgestellt. Speers künstlerisches Schaffen wurde zudem in Publikationen wie QUARTERLY, dem Divide Magazine und dem Mystic Minds Magazine vorgestellt. Zu ihren Erfolgen zählen Künstlerresidenzen in den Vereinigten Staaten, Irland und Italien, ein Merit Award des Tubac Center of the Arts sowie Stipendien zur Unterstützung ihrer Teilnahme an der Château d'Orquevaux Artists & Writers Residency in Frankreich. Im Jahr 2026 wird sie ihr internationales Engagement durch Residenzen in Mexiko-Stadt und Deutschland fortsetzen.
Speers künstlerisches Schaffen erforscht die Schnittstelle zwischen persönlicher Erfahrung und universellen Themen. Dabei bedient sie sich sowohl direkter Beobachtung als auch fantasievoller Rekonstruktion, um Identitäten, Erinnerungen und zwischenmenschliche Beziehungen zu untersuchen. Ein Großteil ihrer Arbeit beginnt mit Ölskizzen im Freien, bei denen das Malen zu einem Dialog mit Ort, Zeit und den unvorhersehbaren Bedingungen der natürlichen Umgebung wird. Licht, Farbe, Bewegung und Atmosphäre dienen sowohl als Thema als auch als Katalysator und leiten intuitive Reaktionen an, die emotionale und sinnliche Erfahrungen in Farbe zu verdichten suchen.
Im Atelier kombiniert Speer traditionelle Beobachtungsmethoden mit digital bearbeiteten Skizzen, um pseudo-autobiografische Mixed-Media-Arbeiten zu schaffen. Diese erzählerischen Kompositionen untersuchen Selbstwahrnehmung, soziale Dynamiken und existenzielle Reflexion und vermischen dabei gelebte Erfahrung mit konstruierten Bildwelten. Durch diese Synthese aus Beobachtung und Erfindung möchte sie die Komplexität des zeitgenössischen Lebens einfangen und die Betrachter dazu einladen, den Raum als etwas wahrzunehmen, in dem das Persönliche, das Alltägliche und das Universelle zusammenfließen.
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(Foto © die Künstlerin)