Geschichte

Eine Villa aus der Gründerzeit:  Das Oberpfälzer Künstlerhaus

Das Oberpfälzer Künstlerhaus wurde in den Jahren 1886 bis 1888 als Wohnhaus erbaut und erhielt im Laufe seiner Geschichte den Hausnamen "Kebbel-Villa". Der Auftraggeber Josef Eigner war Direktor des angrendenzen Eisenwerkes (heute Fronberg Guss). Er verstarb ein Jahr vor der Fertigstellung. Sein Nachfolger, der Gutsbesitzer Andreas Kebbel aus Irlaching, bezog das Gebäude 1889 und bewohnte es mit seiner Familie bis 1966.

Der Baumeister und Architekt Johann Urban schuf den Bau als gelungenes Beispiel einer Gründerzeit-Architektur sowie mehrere wichtige Gebäude in Schwandorf und dem Umland, darunter eine markante Jugendstil-Villa in der Wöhrvorstadt als spätes Werk.

Nach dem Krieg nahm die Familie Kebbel heimatlose Personen bei sich auf. Danach stand das Haus lange Zeit leer und hielt der einen oder anderen Zwischennutzung stand. Der Ortsteil Fronberg wurde am 01.06.1972 eingemeindet, die Stadt Schwandorf erwarb das Anwesen.

1974 wurde die Villa vom Landesamt für Denkmalpflege als Einzelbaudenkmal eingestuft, 1988 wurde sie von der Großen Kreisstadt Schwandorf nach umfassender Renovierung als Oberpfälzer Künstlerhaus 1988 eröffnet. 

Seither hat das Oberpfälzer Künstlerhaus einen festen Platz im kulturellen Leben der Region.

Partner/Förderer:

Der Förderverein Oberpfälzer Künstlerhaus e.V.  bedankt sich bei allen Premium-Partnern für die großzügige Förderung: